Blöde wern – Teil 4

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Ein tolles neues Jahr wünsche ich Euch!

Als Neujahrsgruß – hier der vierte Teil (ich glaube es ist der vierte – ich hab da etwas den Überblick verloren) meines Fortsetzungs-Songs “Ich könnt blöde wern in Dresden”. Viel Spaß :-) .

Ich könnt blöde wern in Dresden (2,9 MB, live)
Medium: MP3
Link: MP3

Aufgenommen im September 2009 bei der Offenen Bühne Dresden.

Namen – live

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Im Sommer war ich ja beim Dresdner Poetengeflüster zu Gast – davon hier und jetzt ein kleiner Videoclip.

Inseln im Hecht – Rückblick

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Schön war’s. Sehr schön sogar! Holger Saarmann und ich haben am letzten August-Wochenende im Rahmen des Dresdner Stadtteilfestes Inseln im Hecht drei gemeinschaftliche Konzerte hingespielt.

Nach aufwändigen Proben (Freitagabend mal kurz bei mir zu Hause) ging es mitten im Stadtfest, mitten in der Sonne, mitten auf der wunderschönen Bühne der St. Pauli Ruine los:

Inseln im Hecht 2008 - Steffen Haas, Holger Saarmann

Inseln im Hecht 2008 - Steffen Haas, Holger Saarmann (Foto: R. Bechler)

Es war wirklich traumhaft. Die Zuschauer waren entspannt, das Wetter schön – und wir klimperten ein Stündchen rum. :-)

Abends hatte uns dann Daniela Floß in ihr Atelier auf der Hechtstraße 13 eingeladen. Dort füllten wir den ganzen Abend – und auch DAS war sehr sehr schön. Als Überraschungsgast las Stephen Blaubach kurzerhand eine Geschichte vor.

Zu guter Letzt landeten wir (natürlich) am Sonntag Abend bei der Offenen Bühne im Hecht – bei der jeder von uns beiden zwei Song brachte. Mit gegenseitiger Unterstützung natürlich:

Steffen Haas und Holger Saarmann bei der Offenen Bühne im Hecht (Foto: R. Bechler)

Insgesamt ein Super-Wochenende. Ich danke allen die zuhörten, klatschten und ‘ne CD von uns kauften. Vor allem aber danke ich Holger Saarmann!

Offene Bühne – OPEN-AIR 2008

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Jetzt muss ich aber auch einen kleinen Rückblick zum Sommer-OPEN-AIR der Offenen Bühne im Hecht schreiben …

So mies, wie letztes Jahr das Wetter war, so traumhaft war es in diesem Jahr. Ein wirklich wunderbarer Sommerabend! Danke Petrus!

Am Anfang sah es zwar noch etwas einsam aus …

Offene Buehne im Hecht - Steffen Haas - Elbufer - 1

Aber nicht lange!

Offene Buehne im Hecht - Steffen Haas - Elbufer - 2

Hier klimper ich gerade bisschen rum :-) .

Es war ein sehr sehr netter Abend mit vielen lieben Freunden und tollen Künstlern – mehr Fotos gibt es übrigens in den nächsten Tagen auf der Webseite der Offenen Bühne im Hecht.

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Die großen Plattenfirmen gehen pleite, die kleinen Plattenfirmen gehen hinter her. Die Musikindustrie heult seit Jahren schon über die bösen Raubkopierer, schlägt um sich, mahnt ab, entlässt Leute. Gruselige Umsatzzahlen. Dann sind wieder alle hin- und hergerissen zwischen Neid und Begeisterung für Apple. Konsumenten werden mit abstrusen Kopierschutzmechanismen genervt, die dann plötzlich wieder abgeschafft werden. Leute, wo geht es hin mit der Musik? Und vor allem: Wo sollen die jungen Musiker hin? Viele sagen, der Kuchen wird kleiner. Viele klammern sich an alte Zöpfe, gestandene Bands an Verträge – da ist wohl kein Platz mehr für Songwriter.
Das es auch anders geht hat gestern der Song Slam in der Scheune bewiesen – und ich bin wirklich froh darüber. Das junge Publikum ist hungrig auf junge Musik. Die jungen Musiker sind hungrig auf junges Publikum. Es wird über Musik diskutiert, E-Mail-Adressen werden ausgetauscht, Netzwerke aufgebaut. Nur so geht es!

Die ganze Organisation hat mich einen Haufen Zeit und Nerven gekostet – und vermutlich hätte ich ohne den Song Slam mindestens 3 neue Lieder geschrieben. Aber diesen Verlust wird die Welt verschmerzen können. :-)
Ich hoffe die Freundschaften, die gestern geschmiedet wurden, werden halten. Ich hoffe, Ihr tauscht weiter fleißig Adressen von Klubs, die offen für Neues sind. Ich hoffe, Ihr erarbeitet Euch Gelegenheiten für Auftritte. Ich hoffe, die Zuschauer unterstützen Euch, kaufen die eine oder andere nicht perfekte aber aufwendig selbst gebrannte CD, empfehlen Euch weiter. Und ich hoffe, wir sehen und hören uns in der Scheune wieder!

Turbulente Kultur-Tage…

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… liegen hinter mir! Angefangen hat alles am letzten Mittwoch es mit einer beeindruckenden Lesung von Ulrich Schacht im Kästner-Museum. Schacht war in den letzten Monaten “Stadtschreiber” Dresdens – so etwas gibt es hier. Und er liest seine Texte wirklich klasse vor – man wird direkt hineingezogen – das muss man erst mal hinbekommen! Nicht ganz so überzeugend waren seine Thesen in der Frage-Runde. Ich schüttelte ganz schön oft den Kopf und fragte mich, warum so ein streitbarer Mensch dann doch von allen total lieb gehabt wird (z.B. ja auch von der linken Presse). Drei wichtige Menschen durften übrigens vor der Lesung ihre Zettel ablesen und bekunden, dass Schacht “… sich in Dresden eingebracht …”, “… in Dresden gelebt…” ja sogar “… in Dresden hineingelebt…” hat. Wahnsinn! So etwas kann tatsächlich nicht jeder.

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